Jo

Mensch war das ein Tag. Erst ging ja noch alles glatt, aber nach dem Mittagessen passiert es. Ich fuhr ins Zentrum, um mir ein paar Klamotten zu kaufen. Gerade also ich mit den ausgesuchten Kleidungstücken in eine Kabine treten wollte, um sie an zu probieren, drängelte mich ein großer kräftiger Mann einfach beiseite und verschwand in der Kabine. Da auch sonst keine weiter frei war, packte mich die Wut, und ich riß den Vorhang beiseite und fauchte den unverschämten Kerl an: „Meinen sie, daß das, was sie eben getan haben, höflich war?“ Ich sah nur seinen Rücken, mußte mir aber eingestehen, das dieser sehr anziehend wirkte. Langsam drehte er sich um und schaute mich abschätzend an. „Mach, das du weg kommst, du siehst doch, das ich als erster in dieser Kabine war. Aber wenn du nicht warten kannst, dann komm doch mit rein, und wir ziehen uns gegenseitig aus.“ Frech grinste er mich bei diesen Worten an. Ich fühlte wie ich dunkelrot wurde. Schnell drehte
ich mich von ihm ab, ließ die Sachen fallen und rannte davon. Sein gehässiges Lachen verfolgte
mich noch bis auf die Straße. Da stand ich nun, mit hochrotem Kopf und leicht außer
Atem. Ich fragte mich, warum ich bloß so feige war und einfach weggelaufen bin. Unschlüssig
stand ich immer noch an der selben Stelle, als mich jemand mit tiefer Stimme ansprach.
„Hey Mädel, das war doch nur ein Scherz, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Aber ich hatte
die Nase schon voll von dem ewigen Warten, bis mal eine Kabine frei wurde, und als die
dann frei wurde, kamst du. Es tut mir leid.“
Während seiner Worte drehte ich mich um und erkannte den arroganten Kerl, der mir die Kabine
weg geschnappt hatte. Wieder fühlte ich das Blut mir ins Gesicht steigen.
„Schon gut, habe ich schon vergessen,“ murmelte ich und wollte ihm wieder den Rücken
zudrehen.
„Moment, du bist ja immer noch böse auf mich. Wie kann ich das denn wieder ändern?“ Bittend
sah er mich an.
„Ist wirklich schon gut, ich werde wieder rein gehen und die Sachen doch noch mal anprobieren.“
Langsam ging ich auf den Eingang zu und öffnete die Tür. Im Innersten hoffte ich ja, daß er
mir nachkommen würde, aber welcher Mann, noch dazu solch ein gutaussehendes Exemplar,
würde mir schon nachlaufen? Ich ging also wieder zurück, suchte mir dieselben Sachen nochmals raus und lief zu den Kabinen,
die jetzt leer waren. Ich betrat in eine, schloß den Vorhang und zog das erste Teil an.
Also – ich fand es nicht schlecht. Andere würden vielleicht sagen, daß es aussah, als wenn ich
in einem Sack stecken würde, aber da ich nun mal etwas pummelig war, zog ich solche Sachen
lieber an. Da es in der Kabine nur einen Spiegel gab, der bis zur Taille ging, trat ich vor
die Kabine, wo ein lebensgroßer Spiegel hing.
„Wenn du meine Meinung hören willst, dann solltest du dir lieber etwas kaufen, was etwas
mehr auf Figur geschnitten ist. Du siehst schrecklich in dem Zeug aus!“
Erschrocken drehte ich mich um. Da stand schon wieder dieser Mann. Und auch dieses Mal
fühlte ich wie ich rot wurde.
„Bitte werde jetzt nicht wieder böse. Aber irgendwie wollte ich mich doch noch bei dir entschuldigen.
Außerdem wollte ich dir noch sagen, daß dir grau nicht so steht, du solltest mal
was Freundlicheres anziehen.“
Irgendwie verschlug mir seine Art zu reden die Sprache. Vorsichtig musterte ich ihn erst einmal.
Er war ca. 190cm groß, 85kg schwer, hatte wunderschöne dunkle Augen, dunkelblonde
Haare und ein tolles Gesicht. Schnell senkte ich wieder meinen Blick.
„Komm Mädel, sag mir deine Kleidergröße, und ich schaue mal, was sich da machen läßt. Ich
würde mal tippen, du hast 44 oder 46, richtig?“
„Jj–aaa,“ stotterte ich.
Eigentlich wollte ich es ihm ja gar nicht sagen, aber irgend etwas an ihm brachte mich einfach
dazu. Schon verschwand er in Richtung der Kleiderständer. Schnell zog ich den Vorhang
wieder zu und zog den grauen Sack wieder aus. Ich überlegte gerade noch, ob ich mich nicht
wieder anziehen und schnell von hier verschwinden sollte, als er wieder auftauchte. Er steckte
seine rechte Hand mit einigen Kleidungsstücken in die Kabine.
„Hier, zieh das mal an. Ich bin mir sicher, daß Dir das viel besser stehen wird als der graue
Sack.“
Unschlüssig betrachtete ich die Kleidungsstücke, die er mir gereicht hatte. Es war ein
mintgrünes Minikleid, eine schwarze Leggins, ein flauschiger pastellfarbender Pulli, der fast
bis zu den Knien reichte, und eine bunt schillernde riesige Bluse, die weit und lang am Körper
herab hing. Bluse, Pulli und Leggins waren schnell anprobiert. Jedesmal, wenn ich aus der
Kabine trat, pfiff er anerkennend und klatschte in die Hände. Als nun das Minikleid dran war,
verließ mich mein Mut, ich traute mich nicht vor die Kabine zu gehen, um es ihm zu zeigen.
Ich schaute an mir herab und stellte fest, das es furchtbar aussehen mußte. Es betonte so stark
meine stark ausgeprägten Kurven an Busen und Hintern, daß ich es unmöglich fand. „Komm raus und zeig mir wie es dir steht. Es muß himmlisch aussehen.“
„Nein, es sieht scheußlich aus. So was ziehe ich nicht an,“ erwiderte ich durch den Vorhang.
Plötzlich wurde der Vorhang beiseite geschoben und er starrte mich mit großen Augen an.
„Mensch, das ist ja umwerfend! Und solch eine tolle Figur versteckst du sonst immer hinter
diesen Säcken? Mädchen, schau in den Spiegel und urteile selbst!“
Zögernd trat ich vor den Spiegel und musterte mich eingehend, während ich ihn im Augenwinkel
weiter beobachtete. Scheinbar meinte er ernst, was er gesagt hatte, denn sein Gesichtsausdruck
verriet unverhohlene Anerkennung.
„Meinst du wirklich, daß ich mich so auf die Straße trauen könnte?“
Langsam gewöhnte auch ich mich an den ungewohnten Anblick. So schlimm sah es gar nicht
aus. Meine mittellangen braunen Haare umrahmten ein ovales Gesicht, wo lebhafte braune
Augen mir entgegen sahen. Meine vollen Brüste und die Hüften standen hervor. Meine Beine
sahen ohne Strümpfe etwas seltsam aus, aber so schlimm war es gar nicht. Alles in allem sah
ich mit meinen 168cm und den 90kg gar nicht so übel aus.
„Na aber sicher doch. Du hast doch ne tolle Figur, ich weiß gar, nicht was du hast. Sieh doch
selber, findest du dich denn so häßlich?“
Mit einer Hand deutete er auf mein Spiegelbild. Ich schaute nochmals hinein und unsere Blicke
trafen sich im Spiegel.
„Ach was solls, sieht zwar toll aus, aber wo sollte ich ein solches Kleid schon tragen, ich gehe
eh nie aus!“
Mit einem sonderbaren Blick sah er mich an.
„Sag, würdest du mit mir nicht mal ausgehen? Ich weiß, du kennst mich ja kaum, aber die
Situation ist schon seltsam genug, da können wir auch etwas Seltsames tun!“
Unschlüssig stand ich da. Wußte nicht, was ich dazu sagen sollte.
„Na gut, meinetwegen. Und wann?“
Ich drehte mich um, zog den Vorhang wieder zu und zog mich um.
„Wäre es dir recht, wenn wir heute Abend zusammen ins Kino gehen und anschließend etwas
essen?“
Schnell war ich wieder angezogen und trat aus der Kabine.
„Oh, was denn heute Abend schon? Aber na gut, treffen wir uns irgendwo?“
Ich sah, wie er schnell überlegte.
„Wie wäre es, wenn ich dich von zu Hause abholen würde? Natürlich nur wenn es dir recht
ist!“
Verlegen starrte ich auf meine Füße. „Na gut, warte, ich schreibe dir meine Adresse auf.“
Ich drückte ihm meine Sachen in die Hand, öffnete meine Tasche und holte Kugelschreiber
und einen Zettel heraus. Schnell schrieb ich meinen Namen und meine Adresse auf den Zettel
und gab ihn ihm. Er schaute auf den Zettel.
„Also gut, dann hole ich dich um 19.00 Uhr ab.“
Er drehte sich um und ging weg.
In dem Moment, als ich ihn aus den Augen verloren hatte fiel mir ein, daß ich seinen Namen
gar nicht wußte. Na egal, ich konnte ihn ja am Abend fragen.
Als ich an der Kasse stand, ging er mir nicht mehr aus dem Kopf.
„Ist das alles?“ –
Die Verkäuferin sagte das nun schon zum dritten Mal.
„Äh nein… entschuldigen sie bitte, ich habe noch etwas vergessen!“
Ich drehte mich um, lief noch mal zurück an den Ständer mit den Minikleidern, zog ein feuerrotes
heraus. Dann ging ich noch in die Wäscheabteilung holte mir einen schwarzen, aus fast
keinem Stoff bestehenden Body, einen schwarzen Strumpfhalter und schwarze Netzstrümpfe.
Damit ging ich nun zur Kasse zurück, bezahlte alles und fuhr auf dem schnellsten Weg nach
Hause.
Dort angekommen stellte ich fest, daß ich kein Parfüm hatte. Also machte ich mich nochmals
auf den Weg und besorgte mir noch eine Flasche. Bevor ich wieder ging, erstand ich noch ein
paar Schminksachen und Nagellack.
Als ich endlich wieder zu Hause war, bemerkte ich, daß es nur noch zwei Stunden hin waren,
bis ER mich abholte. Ich stieg also schnell aus meinen Klamotten, stellte mich unter die Dusche
und wusch mir die Haare. Nach dem Duschen fönte ich mir die Haare, lackierte mir die
Nägel mit einem grellroten Lack, betonte etwas die Augen und meine vollen Lippen (auch in
rot) und tupfte mir etwas Parfüm auf den Hals und die Handgelenke. Als der Nagellack trocken
war, zog ich mir den Body an, legte den Strumpfhalter an und zog die Strümpfe vorsichtig
über meine Beine und befestigte sie an den Haltern. Dann stieg ich in das Kleid, und zum
Schluß kämmte ich mir nochmals die Haare. Fertig!
Ein Blick auf die Uhr verriet mir, daß er bald kommen mußte. Rastlos wanderte ich durch die
Wohnung, und immer wenn ich an einem Spiegel vorbei kam, betrachtete ich mich von mal
zu mal skeptischer darin. Gerade, als ich es mir nochmals überlegen wollte, ob ich mir nicht
doch etwas von meinen alten Sachen anziehen sollte, klingelte es.
Aufgeregt ging ich zur Tür. Schnell noch einen Blick in den Spiegel und ich öffnete die Tür. Vor mir stand er. Wenn ich nicht mit ihm verabredet gewesen wäre, hätte ich ihn wohl nicht
erkannt. Er hatte eine schwarze Hose an, ein hellblaues Hemd und einen blauen Pulli darüber.
„Hallo, da bin ich. Ich hoffe, daß ich nicht viel zu früh komme. Hier, ich habe dir etwas mitgebracht.“
Er streckte mir einen wunderschönen Blumenstrauß entgegen. Ich ergriff die Blumen, bat ihn
in meine Wohnung und ließ ihn einen Moment alleine, um eine Vase aus der Küche zu holen.
Nachdem ich die Blumen versorgt hatte, kam ich wieder ins Wohnzimmer. Er stand mit dem
Rücken zur Tür und hatte mich wohl nicht gehört, denn als ich ihn ansprach, drehte er sich
erschrocken um.
„So, da bin ich wieder. Wenn du mir jetzt auch noch deinen Namen verrätst, dann können wir
los gehen.“
„Mensch ja, ich weiß deinen Namen ja schon von dem Zettel. Aber du kannst doch nicht
wirklich Jo heißen! Das ist doch ein Name für einen Jungen.“
„Nein, richtig heiße ich Jolly, aber das hört sich schrecklich an! Da nenne ich mich lieber Jo!“
Er lachte und ich lachte mit.
„Da hast du recht. Der Name klingt in der Tat etwas seltsam. Ich finde das nur lustig, da ich
mich auch Jo nenne. Richtig heiße ich Josef, aber diesen Namen kann ich nicht leiden.“
Wieder lachten wir uns an. Der Bann war gebrochen, und wir machten uns auf den Weg, um
einen schönen Abend zu erleben.
Ich schnappte mir meine Handtasche, und wir verließen die Wohnung. Er schloß die Wohnungstür
ab und reichte mir dann den Schlüssel. Ich ließ ihn in der Tasche verschwinden, wir
gingen die Treppe runter und traten vor die Tür. Er führte mich zu seinem Auto, schloß die
Beifahrertür auf, ließ mich einsteigen und schloß die Tür hinter mir. Er ging um das Auto
herum und stieg selbst ein. Eine Weile fuhren wir schweigend in Richtung Innenstadt. Doch
als wir auf die Autobahn fuhren, wurde es mir doch etwas unheimlich zu mute.
„Wo fahren wir eigentlich hin? Ich dachte wir würden was in der Innenstadt unternehmen!“
Lächelnd sah er mich an.
„Du brauchst keine Angst haben, ich entführe dich schon nicht. Laß dich doch einfach mal
überraschen. Ich mache auch wirklich nichts Schlimmes mit dir!“
Ich spürte wie mir das Blut ins Gesicht stieg, blieb aber ruhig und versuchte die Fahrt zu
genießen. Nach zirka einer halben Stunde Fahrt, verließen wir die Autobahn und bogen auf
eine Landstraße ein. Ich bekam doch wieder ein bißchen Angst. Ich kannte diesen Mann doch
gar nicht weiter. Der könnte doch sonst was mit mir machen. Ich malte mir schon die
schlimmsten Dinge aus, die mit mir passieren würden, als wir vor einen hellerleuchteten Haus Dinge aus, die mit mir passieren würden, als wir vor einen hellerleuchteten Haus anhielten.
Jo stieg aus und half mir beim Aussteigen. Neugierig sah ich mich um.
Das Haus vor uns sah aus wie ein kleiner Palast. Eine große breite Treppe führte zu einer
kunstvoll geschwungenen Eingangstür. Vor der Treppe standen mehrere teuer aussehende
Autos. Als wir auf die Treppe zugingen, kam uns ein Herr in einer Uniform entgegen, die ich
sonst nur aus Filmen von früher her kannte. Jo drückte ihm seine Autoschlüssel in die Hand.
„Parkt der deinen Wagen jetzt bei den anderen?“
Etwas ängstlich klang meine Stimme, aber das war ja auch kein Wunder, denn ich war einem
Ort, den ich nicht kannte und das mit einem Mann, den ich erst seit heute kannte.
„Ja, und du brauchst wirklich keine Angst haben. Es wird dir hier keiner etwas gegen deinen
Willen tun!“
Er lächelte mich an und es ging mir gleich viel besser. Wir gingen die restlichen Stufen nach
oben und traten durch die offene Tür ein.
Hinter der Tür stand ein Diener in der gleichen Uniform wie der unten an der Treppe. Dieser
war nur schon etwas älter.
„Wenn ich um die Einladung bitte dürfte!“
Jo reicht dem Herren einen Umschlag. Er begleitete uns bis zu einer großen Vorhalle und bat
uns dort auf ihn zu warten. Neugierig sah ich mich um. Die Halle war riesig. An der Decke
waren drei große Kronleuchter befestigt. Zwei große Freitreppen beherrschten die Halle. Die
Treppe rechts schwang in einem Linksbogen, die Treppe links in einem Rechtsbogen nach
oben, wo sie sich in der Mitte trafen. Da, wo die Treppen an jeder Seite begannen, war je eine
Tür, die geschlossen war. Und geradeaus unter der Treppe war auch eine Tür, durch die der
Diener verschwunden war. Links und rechts von dieser Tür standen je ein Zweisitzer und
zwei Sessel, die je mit dem gleichen Stoff bezogen waren. Darüber hing an jeder Treppe ein
Bild, welche Frauen in Kleidung zeigten, die ich noch nie gesehen habe.
„Wo sind wir hier eigentlich, und was machen wir hier?“
„Das wirst du schon noch sehen! Du darfst keine Angst haben, dir passiert hier nichts!“
„Madame erwartet sie!“
Erschrocken drehte ich mich so, das ich die Treppe hinauf schauen konnte. Da oben stand der
Diener und erwartete uns. Jo nahm meinen Arm und führte mich die Stufen nach oben. Etwas
mulmig war mir doch zumute. Wir gingen die Treppe rauf und folgten dann dem Diener einen
langen Flur entlang. An einer der vielen Türen blieb der Diener stehen, klopfte an, wartete
einen Moment und öffnete die Tür. „Die anderen Gäste sind alle schon da, dann wird Madame nicht mehr lange auf sich warten
lassen!“
Jo schob mich durch die Tür. Jetzt standen wir in einem Raum, der so groß wie eine Turnhalle
war. Das erste, was mir auffiel, war, daß dieser Raum keine Fenster hatte. Ich schaute mich
neugierig weiter um. In bestimmten Abständen standen Tische mit je sechs Stühlen darum.
Zwischen je vier Tischen war ein Podest aufgebaut mit zwei Stufen davor.
„Was bedeuten die Podeste denn?“
Jo sah mich geheimnisvoll an.
„Heute findet hier eine Versteigerung statt. Ich bin auch zum ersten Mal dabei. Aber Madame
Yvonne kenne ich schon eine Weile. Sie hat öfters spontane Ideen, die sie auch in die Tat umsetzt.
Bis jetzt war ich schon drei Mal hier, und es hat allen, die hier waren, unheimlich viel
Spaß gemacht. Das was sie bei solchen Veranstaltungen einnimmt, spendet sie an ein Kinderheim.“
Plötzlich wurde das Licht gedämpft und ein Spott wurde auf eine Tür gerichtet, die ich vorher
nicht bemerkt habe. Als die Tür aufging stand eine atemberaubende Frau in der Tür. Das war
also Madame Yvonne, wie mir Jo zuflüsterte. Ich habe sie mir die ganze Zeit wesentlich älter
vorgestellt. Doch sie war höchstens 25 Jahre alt. Ich bemerkte, daß alle im Saal klatschten.
Als sie ihren rechten Arm hob, wurde es schlagartig ruhig in dem Saal.
„Meine lieben Freunde! Ich danke euch für euer zahlreiches Erscheinen. Wie ihr wißt, ist auch
diese Veranstaltung für einen guten Zweck gedacht. Also bitte ich um eine große Beteiligung.
Als erstes möchte ich euch erklären, wie es dieses Mal gedacht ist! Also: Erst einmal möchte
ich alle Frauen bitten, mitzumachen. Wie ihr alle seht, sind zwischen allen Tischen Podeste
aufgebaut. Pro Tisch gibt es eine Frau. Die Frau, die später an dem Tisch sitzt, dessen Nummer
aufgerufen wird, bitte ich auf das ihr am nächsten gelegene Podest. Dort wird diese dann
ihre Sachen zur Versteigerung zur Verfügung stellen.“
Ein Raunen ging durch den Saal, und ich mußte schlucken.
„Bitte, bitte meine Lieben. Natürlich nur so weit, wie es jede einzelne möchte. Ihr hört also,
so schlimm ist es gar nicht! Na gut, wenn dann alles klar ist, dann sollten wir anfangen! Später
wird dann natürlich noch ein Diner serviert. Ich wünsche Euch allen viel Spaß und dem
Kinderheim viel Geld.“
„Jo, ich mache bei diesem Spiel nicht mit!“
Mit hochrotem Kopf sah ich Jo an.
„Das kannst du nicht von mir verlangen!“ „Du brauchst dir wirklich keine Sorgen machen. Das ist doch wirklich nicht so schlimm,
wenn du deine Schuhe versteigerst, dann reicht das doch schon.“
Während ich mir das ganze noch überlegte, wurde ich von Jo an einen Tisch geführt, welcher
die Nummer 6 trug. Mit uns am Tisch saßen vier Männer, die alle so im Schnitt um die 30
sein mußten. Einer von ihnen zog mich schon jetzt fast mit den Blicken aus. Da wurde unsere
Aufmerksamkeit auf einen Mann gerichtet, der wohl die Versteigerung leiten sollte. Madame
Yvonne saß an einem der Nebentische. Jetzt wurde von einem Diener ein Tisch herein gerollt,
auf dem ein großes Glas stand, in dem viele Kugeln lagen. Er griff in das Glas, holte die erste
Kugel heraus und rief die Nummer 13 auf. Weiter hinten erhob sich eine Frau, die nicht viel
älter sein konnte als ich. Sie ging auf das Podest zu, welches ihr am nächsten war, und stieg
darauf. Das Licht im Saal wurde komplett gelöscht, erotische Musik erklang, und ein Spott
wurde auf die Frau gerichtet. Der Sprecher stellte sie als Maja vor.
Maja zog im Rhythmus der Musik einen ihrer Schuhe aus und hielt ihn in die Höhe. Dann
begann die Versteigerung. Fasziniert schauten alle gebannt zu. Als der Sprecher die Versteigerung
von Majas Sachen beendete, hatte sie nur noch ihre spitzenbesetzte Unterwäsche an.
Man reichte ihr einen Morgenrock, den sie nur locker um ihre Schultern legte. Sie wurde von
dem Diener, der ihr den Morgenrock gereicht hatte, an ihren Tisch zurück geführt. Dann wurde
auch schon die nächste Nummer gezogen. So ging es noch eine Weile weiter. Alle Frauen
zogen sich bis auf die Unterwäsche aus, und man reichte ihnen anschließend einen Morgenrock.
Dann wurde die Nummer von Madame Yvonne gezogen. Sie stand auf, ging zu dem
Podest direkt vor uns und stieg drauf. Die Musik wurde etwas lauter, und sie zeigte uns einen
verführerischen Strip. Als sie nur noch ihre Wäsche anhatte, dachte ich ja, daß es das jetzt
gewesen wäre, doch ich hatte mich getäuscht. Aufreizend langsam sog sie ihre Strümpfe aus,
dann ihren BH und am Schluß ihren Slip. Dann legte sie sich auf das Podest und masturbierte.
Aufreizend langsam fuhr sie sich mit dem Finger über ihr Gesicht. Zeichnete mit ihrem Zeigefinger
die Konturen der Nase und des Mundes nach.
Sie ließ ihre Hände über ihren vollen festen Körper wandern und erreichte mit den Händen
ihre Schamhaare. Leicht wühlte sie sich hindurch. Dann zog sie mit beiden Händen ihre
Schamlippen auseinander und ließ einen ihrer Finger über ihren Kitzler gleiten. Sie wand sich
unter ihren eigenen Berührungen und stöhnte leise. Mir wurde ganz heiß und ich merkte, wie
auch meine Scheide sich feucht anfühlte. Dann bemerkte ich, wie Jo mich beobachtete. Er
lächelte mich an und ich lächelte zurück, ohne daß ich rot wurde. Nachdem Yvonne von einen
Orgasmus geschüttelt wurde, der sich lautstark ankündigte, stand sie auf und bat um Ruhe. „Hiermit möchte ich, was mich betrifft, die Spielregeln etwas ändern. Hiermit versteigere ich
meinen Körper für den wohltätigen Zweck. Dem, der mich ersteigert, muß ich für 24 Stunden
dienen. Er kann von mir und meinem Körper verlangen was er will.“ wieder ging ein Raunen
durch den Saal, aber keiner beschwerte sich.
„Jo, was waren das für Veranstaltungen, die du hier schon mal besucht hast?“
„Es waren Orgien!“
Erschrocken sah ich ihn an.
Im Raum herrschte eine rege Beteiligung. Alle Männer und auch ein paar Frauen beteiligten
sich an der Versteigerung. Der Preis war schon in einer unvorstellbaren Höhe. Bei einer
Summe, die ich nicht einmal aussprechen kann, unvorstellbar hoch, wurde Madame an einen
Herren „verkauft“ der die ganze Zeit über einen unbeteiligten Eindruck gemacht hatte. Er
stand auf, ging zu dem Podest und legte Madame eine Kette um den Hals. Es war eine Kette,
die sehr viel Ähnlichkeit mit einer Hundeleine hatte. Er führte Madame aus dem Raum. Einer
von Madames Dienern machte mit der Ziehung der Nummern weiter. Plötzlich, ich dachte
gerade darüber nach, was der Kerl wohl mit Madame machen wird, wurde meine Nummer
aufgerufen. Jo zwinkerte mir noch mal zu, und ich ging zu dem Podest in der Nähe unseres
Tisches.
Als ich hinaufgeklettert war begann leise Musik. Ich dachte noch, daß ich diese Art von Musik
noch nie gehört hatte, als ich in eine Art von Trance fiel. Mein Körper tanzte von ganz
alleine. Langsam und als wenn ich es gelernt hätte, legte ich einen Strip vom Feinsten hin. Im
Raum war es mucksmäuschenstill. Nur die Musik erfühlte den Raum. Als ich nichts mehr
anhatte, begann ich mit den Händen meinen Körper zu streicheln. Ich ging leicht in die Knie
und kniete mich dann ganz hin. Langsam lehnte ich meinen Oberkörper so weit nach hinten,
das meine Schultern den Boden berührten. Dann nahm ich meine Hände und strich an den
Innenseiten meiner Oberschenkel bis zu meinen Schamlippen hinauf und zog sie leicht auseinander.
Dann steckte ich meinen Zeigefinger in meine Vagina und begann mich mit den
Fingern zu ficken. Dabei massierte ich mit dem Daumen meinen Kitzler. Mein Stöhnen wurde
immer lauter, bis ich, von einem Orgasmus geschüttelt, laut aufschrie. Da brach einen ohrenbetäubender
Applaus los. Ich erhob mich und erklärte, daß auch ich mich zur Verfügung stellen
würde. Aus den Augenwinkel sah ich Jo erstauntes Gesicht, doch ich achtete nicht weiter
drauf. Nun wurde um meinen Körper gefeilscht. Ich war sehr erstaunt, daß auch für mich so
viel Geld geboten wurde. Den Zuschlag bekam erstaunlicherweise Jo. Er erhob sich und holte
mich von dem Podest herunter. Wir verließen den großen Raum. Jo sagte nichts und ich traute mich auch nichts zu sagen. Wir gingen einen langen Flur entlang. Vor einer großen Tür blieb
Jo stehen.
„So, dieses Zimmer gehört für 24 Stunden uns beiden. Und du wirst jetzt machen, was ich von
Dir will.“
Erstaunt sah ich Jo an. Ich wußte nicht so genau was ich darauf antworten sollte. Da bekam
ich eine schallende Ohrfeige. Ich griff mir an die linke Wange, die wie Feuer brannte.
„Das heißt ‚ja, mein Herr‘! Lerne das schnell, ansonsten wird es dir noch leid tun.“
„Ja, mein Herr!“
Immer noch rieb ich mir meinen Wange. Wollte eigentlich auch etwas erwidern, traute mich
aber nicht so richtig, denn die Ohrfeige tat doch recht weh. Er öffnete die Tür, und wir traten
in einen großen warmen Raum. Er war gemütlich eingerichtet, und überall lagen weiche Kissen
herum. Jo führte mich zu einem großen Bett und legte mich darauf. Dann nahm er meine
Arme, legte sie nach oben und befestigte sie an zwei an den Seiten angebrachten Schellen.
Das gleiche machte er mit meinen Füßen. Natürlich am Fußende des Bettes. Danach begann
er sich auszuziehen. Dann ging er aus meinem Blickfeld. Als er zurück kam, war er nackt und
hatte eine Tasche bei sich, die er neben das Bett stellte. Er griff hinein und beförderte einen
ovalen Vibrator heraus. Den steckte er mir in meine noch ganz feuchte Möse. Dann griff er
wieder in die Tasche und holte einen langen fingerdicken Vibrator und eine Flasche mit Cocosöl
heraus. Er ließ über den Vibrator etwas Öl laufen, goß sich etwas Öl auf die Hand und
strich damit um meinen Anus. Dann steckte er ihn in mein Arschloch. Jetzt waren von beiden
Vibratoren nur noch zwei Schnüre zu sehen. Die befestigte er an einem kleinen Metallkasten,
den er zwischen meine stark gespreizten Beine stellte. Irgendwie war mir etwas mulmig zu
Mute. Aber auf der anderen Seite war ich stark erregt. Plötzlich schaltete Jo die Vibratoren
ein. Ich mußte mich zusammen reißen, damit ich nicht lauf aufbrüllte. So wurde es nur ein
unterdrücktes Stöhnen. Nach kurzer Zeit ging das Gefühl vom unangenehmen zum wahnsinnig
erregenden Gefühl über. Nach kurzer Zeit überkam mich der erste Orgasmus und meine
Flüssigkeit lief aus allen Löchern.
Kaum war der erste Orgasmus abgeklungen, erreichte mich ein zweiter, und dann konnte ich
mich nicht mehr halten. Ich warf meinen Körper, so gut es im gefesselten Zustand ging, von
einer Seite zur anderen. Ich schrie mir die Kehle aus dem Leib. Ganz plötzlich war es vorbei.
Ich wurde noch ein bißchen durchgeschüttelt, dann war es vorbei. Ich stöhnte erleichtert auf.
Jo hatte die Vibratoren ausgeschaltet. Er nahm sie mir aus meinen Löchern, setzte sich auf
mein Gesicht und befahl mir, seinen Schwanz zu lutschen. So nahm ich ihn zwischen meine
Lippen und leckte mit meiner Zunge über seine Kuppe. Mit immer schneller werdenden Bewegungen schluckte ich mal seinen Schwanz fast herunter und ließ ihn wieder fast raus. Als
ich spürte, daß Jo seinem Höhepunkt nahe war, wurde ich noch schneller. Plötzlich schoß ein
schleimiger Strahl in meinen Mund. Ich versuchte alles zu schlucken, was mir nicht ganz gelang,
wobei mir etwas am Kinn herunter ran.
Als Jo sich von meinem Gesicht erhob, versuchte ich den Samen mit der Zunge von meinem
Kinn abzulecken. Jo steckte derweil drei seiner Finger in meine Vagina und fickte mich mit
ihnen. Das törnte ihn so sehr an, daß auch er wieder einen Steifen bekam. Jetzt hielt er es
nicht mehr aus. Er löste meine Fesseln, drehte mich um und fickte mich von hinten in die Möse.
Ich wurde mit dem Gesicht gegen ein Kissen gedrückt und bekam kaum Luft. Aber der
Orgasmus, der uns dann beide fast gleichzeitig packte, war so stark, daß wir beide laut aufschrien.
Heute, 3 Jahre später sind Jo und ich schon seit zwei Jahren verheiratet. Wir bekommen im
nächsten Jahr unser zweites Kind. Doch trotz der Kinder gehen wir noch öfters zu Madames
Partys. Dann spielen wir immer den Tag nach, wo Jo mich erstanden hat. Ist ja für einen guten
Zweck. ☺


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